Bischof und Diözesanrat legen den Rahmen für die kommende Entwicklung einer "Kirche der Zukunft" fest.

Aus aktuell 1020 rechtlich selbstständigen Kirchengemeinden sollen 50 bis 80 Raumschaften gebildet werden.

In seiner Sitzung am 29. November 2025 steckte der Diözesanrat zusammen mit Bischof Dr. Klaus Krämer den Rahmen für das Projekt "Seelsorge in neuen Strukturen" ab. Auf der Homepage der Diözese heißt es: Der Diözesanrat empfahl dem Bischof nach intensiver Beratung und Diskussion, aus aktuell 1020 rechtlich selbstständigen Kirchengemeinden 50 bis 80 Raumschaften zu bilden. Dies soll Verwaltungsaufgaben reduzieren sowie dem kirchlichen Leben vor Ort finanziell und personell mehr Freiräume ermöglichen und es langfristig sichern.

Die Entscheidungen im Überblick:

  • Die Diözese wird künftig aus 50-80 Raumschaften (Verwaltungseinheiten) bestehen.
  • Die aktuellen Kirchengemeinden bleiben als Kirchorte weiterhin wichtige Orte des kirchlichen Lebens.
  • Gläubige können im Kirchort weiterhin Verantwortung übernehmen. 
  • Die Diözese etabliert die Funktion eines/einer Verwaltungsbeauftragten zur Unterstützung der Leitung der Raumschaft.

Diese Entscheidung ist der Beginn und der Anstoß für die Überlegungen vor Ort, welche aktuellen Kirchengemeinden zusammenpassen und wie die neuen Raumschaften auch der ländlichen oder städtischen Struktur gerecht werden.

Bis Ende 2026 soll klar sein, welche bisherigen Kirchengemeinden sich in den neuen Raumschaften zusammenschließen.  Den Zusammenschluss und die Zusammenarbeit legen die bisherigen Kirchengemeinden gleichberechtigt in einer Gründungsvereinbarung je nach den örtlichen Gegebenheiten fest.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kirche-der-zukunft.drs.de