"O Heiland, reiß die Himmel auf " ist unser 11. Türchen ...

Text:                           Friedrich Spee 1622
Musik:                        nach Augsburg 1666
Satz:                         Oliver Sperling

Die glaubensstärksten Lieder entstanden während der Zeit des Dreißigjährigen Krieges 1618 bis 1648 und in den Jahren danach. Gerade diese Zeit brachte große Liederdichter wie Friedrich Spee hervor.

Das Lied bezieht sich auf eine Stelle im Buch Jesaja: „Rorate coeli de super, et nubes pluant justum: aperiatur terra, et germinet Salvatorem“ – „Tauet, ihr Himmel, von oben, und die Wolken mögen den Gerechten regnen: es öffne sich die Erde, und sie sprieße den Heiland“.

Friedrich Spee schrieb noch während seines Studiums das Adventslied „O Heiland, reiß die Himmel auf“, zusammen mit anderen Liedern in deutscher Sprache, die für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gedacht sind. Er will mit diesen Liedern ganz elementar sein theologisches Programm vermitteln, mit dem er sich zugleich menschenfreundlich wie politisch und sozialkritisch engagierte.

Dahinter steht zusammengefasst eine leidenschaftliche Sehnsucht: die Ankunft des Messias, des Christus.

Gesang:                           Jasmin Joos, Sabrina Keller, Daniel Joos, Uli Wunsch
Flöte:                                Sabrina Keller
Orgel:                               Uli Wunsch

 

11.Dezember 2020