"Herr, send herab uns deinen Sohn " ist unser 12. Türchen ...

Text:       EGB 1970 nach den Übertragungen der lateinischen O-Antiphonen von David Gregor Corner 1631,
               Heinrich Bone 1847 und Köln 1887
Musik:    bei Thomas Helmore 1856 nach einer franziskanischen Melodie des 15. Jhd.
Satz:      David Willcocks

Insbesondere die Tage ab dem 17. Dezember sind der unmittelbaren Vorbereitung auf Weihnachten gewidmet. Eben hier haben die sogenannten O-Antiphonen ihren festen Platz. In der eigentlichen Textfassung waren dies sechsversige Anrufungen, beginnend mit dem „O“ und abgeschlossen mit der drängenden Bitte des „komm“ (lat. „veni“). Das Lied „Herr, send herab uns deinen Sohn“ ist eine sinngemäße Übertragung dieser Antiphonen, deren Ursprünge im 17. Jahrhundert liegen und von Heinrich Bone zusammengefasst wurden. Bei der Melodie hat man dabei auf eine aus dem 15. Jahrhundert und aus der franziskanischen Tradition stammenden Fassung zurückgegriffen. Bearbeitet hat sie der anglikanische Kirchenmusiker und Theologe Thomas Helmore, der in Chelsea gewirkt hat.

Gesang:                           Jasmin Joos, Sabrina Keller,
                                           Daniel Joos, Uli Wunsch
Orgel:                               Uli Wunsch

 

12.Dezember 2020